Auch Rat stimmt mit „ja“ für das WESTWERK. Projekt läuft auf Hochtouren.

Im Rahmen des WESTWERK-Projektes wird der 7.5.2015 als eine Art Feiertag in Erinnerung bleiben. Obwohl nach der positiven Entscheidung im Wirtschaftsausschuss vom 23.4. nur noch Formsache, bedeutet das fraktionsübergreifende und einstimmige „Ja“ zum Deal bezüglich des Geländes am Alten Schlachthof in der Bonner Weststadt das positive Ende eines Prozesses, der vor genau einem Jahr ebenfalls mit einem Ratsbeschluss begonnen hat.

„Es ist ein Jahr und ein paar Tage her, dass die Verwaltung vom Rat den Auftrag bekam, mit uns über das Gelände zu verhandeln. Wir sind froh, dass diese ermüdende und überraschend langwierige Phase jetzt endlich abgeschlossen ist. Unser Dank gilt den Entscheidungsträgern im Rat und in den Ausschüssen, die uns fraktionsübergreifend durchgehend nachhaltig unterstützt haben!“ sagt Holger Jan Schmidt (Bonn Promotion Dept.) vom WESTWERK Projektteam. „Damit können wir jetzt endlich die Handbremse lösen und guten Gewissens Gas geben!“

Auf einem 10.000 m2 umfassendes Campus sollen binnen Jahresfrist sowohl das WESTWERK Kompetenz- wie auch ein Veranstaltungszentrum mit Halle (1600 Besucher stehend bzw. 1000 sitzend) und Club (500 Besucher stehend bzw. 250 sitzend) entstehen. Thomas Kläser (PA-Team), im WESTWERK-Team verantwortlich für den wirtschaftlichen Part, zum derzeitigen Stand der Finazierungsverhandlungen: „Aktuell sieht es aus als könnten wir unseren Zeitplan halten. Wir befinden uns derzeit in den letzten Zügen der Verhandlungen mit überregionalen Partnern, Investoren und Kreditinstituten und verzeichnen dort erfreulich starkes Interesse. Zeitgleich sprechen wir sehr konkret mit den potentiellen lokalen Partnern. Es ist uns schließlich ein Anliegen, dass ein Projekt mit dieser Strahlkraft für Bonn auch zu einem guten Stück aus der Region finanziert wird. Es bringt eindeutig eine Veränderung für den Standort Bonn und wird deshalb auch starke lokale Partner haben.“

Eine Einschätzung, die auch von der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg geteilt wird. Sie begrüßt die Pläne eines Kompetenzzentrums für die Veranstaltungsbranche auf dem Gelände des Alten Schlachthofs und sieht dies als einen Beitrag, um hier auch in der Außendarstellung der Stadt perspektivisch jüngere Zielgruppen anzusprechen. „Es muss uns gelingen mit Angeboten für jüngere Bevölkerungsschichten, Auszubildende, Studenten, Fach- und Führungskräften die Attraktivität des Standorts zu steigern“, so Professor Dr. Stephan Wimmers (Geschäftsführer Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg). „Das WESTWERK hätte sicher auch Strahlkraft über Bonn und die Region hinaus.”

Deutliche Töne der Vorfreude sind auch aus der Branche zu vernehmen, der sich mit dem WESTWERK neue Möglichkeiten im Bonner Raum eröffnen. Alex Richter (Geschäftsführer Four Artists Booking Agentur GmbH und zuständig für Acts wie Die Fantastischen Vier, Max Herre und Seeed): “Mit Interesse haben wir die Planung einer Halle in der Größe zwischen 1500 und 2000 Besuchern zur Kenntnis genommen, die wir für die Stadt und Gegend genau richtig dimensioniert finden. Bonn kann ein solches Venue bestens brauchen. Die Stadt hat schließlich seit Jahren ein Spielstättendefizit. Schön auch, dass Kollegen diese Initiative starten, die wir über die Jahre als verlässliche und seriöse Partner kennenlernen durften. Wir freuen uns darauf, das WESTWERK zu sehen und mit seinem Team und unseren örtlichen Partnern in weitere Planungen bzgl. ihrer Bespielung zu gehen.

Jochen Breit-Tiffe, Geschäftsführer des größten Konzertveranstalters in NRW, Prime Entertainment GmbH (u.a. Foo Fighters/Köln, Maroon 5/Oberhausen, Linkin Park und Kraftklub/Düsseldorf) stößt ins selbe Horn: “Wir sehen das geplante WESTWERK in Bonn als ein sehr vielversprechendes und spannendes Projekt an und haben großes Interesse als Veranstalter dort aktiv zu werden. Wir freuen uns auf eine neue Veranstaltungsstätte mit Zugkraft für die Region und eine intensivere Kooperation mit langjährigen guten Partnern.”