Grünes Licht für WESTWERK auf dem Gelände des Alten Schlachthofs in Bonn

Die WESTWERK-Projektgruppe begrüßt erfreut die nunmehr erfolgte Verabschiedung des mit der Stadt verhandelten Angebots durch den Wirtschaftsausschuss für ein ca. 10.000 m2 umfassendes Grundstück auf dem Gelände des alten Schlachthofs in der Bonner Weststadt. Somit ist ein Jahr, nachdem der Rat der Stadt fraktionsübergreifend einstimmig der Verwaltung den Auftrag erteilte, den Deal in trockene Tücher zu bringen, dieser Beschluss auch in die Tat umgesetzt worden – vorbehaltlich des Ratsbeschlusses, der nun am 7.5. folgen soll.

 „Gut Ding will offenbar Weile haben“, sagt Holger Jan Schmidt (Bonn Promotion Dept.) „Das war ein nicht unanstrengender Weg, den wir ohne den starken politischen Support durch alle Fraktionen nicht hinter uns gebracht hätten. Dafür bedanken wir uns. Nun sind wir an einem Punkt angekommen, an dem es aus dem Tunnel ins Licht geht. Offenbar ist Geduld die wichtigste Tugend, die man mitbringen muss, wenn man mit der Stadt Geschäfte macht.“

Zweieinhalb Jahre nach Start der Planungen für die Errichtung eines Kompetenzzentrums für die Veranstaltungsbranche und eine moderne Veranstaltungshalle, soll es nunmehr grünes Licht für den Start geben. Einzigartig an dem Projekt wird die direkte Wechselwirkung zwischen dem laufenden Betrieb der Halle und dem Netzwerk aus Experten sein, welche sich unter dem Dach des Kompetenzzentrums zusammenfinden. Für den Ausbau dieses Netzwerks werden für interessierte branchennahe Mieter Büroflächen vorgehalten.

Die Halle wird über einen großen Saal für 1600 Besucher (stehend bzw. 1000 sitzend), sowie einem Club für 500 Besucher (stehend bzw. 250 sitzend) verfügen, die in zwei Ebenen das Geschehen auf den Bühnen genießen werden. Dies bietet die größtmögliche Flexibilität für das WESTWERK, das nicht ausschließlich als Konzerthalle verstanden werden soll. Es bietet ebenso beste Bedingungen für Kabarett, Comedy und Theater, Firmen- und Industrieevents, Vereinsveranstaltungen und Karneval. Aufgrund seiner hervorragenden technischen Ausstattung und Bühnengröße bietet das WESTWERK auch Künstlern und Bands die Möglichkeit für Tourneeproben.

 „Wir sind nun in der Lage, mit erfreulichen Ergebnissen an den Tisch mit unseren Investoren zurückzukehren und – sobald der Rat dem Wirtschaftsausschluss gefolgt ist – das Projekt zu starten“, so Thomas Kläser (PA-Team), im WESTWERK-Team verantwortlich für den wirtschaftlichen Part. „Wir hoffen, dass wir es gemeinsam ohne Probleme hinbekommen, die Herausforderungen, die durch die Verzögerung entstanden sind, zu meistern. Das nehmen wir sportlich!“

Sollte dies gelingen, wird der erste Spatenstich noch im bevorstehenden Sommer erfolgen und eine Eröffnung im dritten Quartal 2016 angestrebt. Dirk Langenfeld (LIW Agentur) „Wir freuen uns bereits darauf, die Gespräche die wir mit vielen Veranstaltern und Agenturen bereits im vergangenen Jahr begonnen haben nun auch zu intensivieren und zu konkretisieren, um Bonn mit einer zeitgemäßen, modernen Halle ein neues Gesicht zu geben.“