Weitere dreieinhalb Monate sind vergangen, doch nunmehr liegt die positiv beschiedene Bauvoranfrage auf dem Tisch. Dies bedeutet, das Projekt ist planungsrechtlich zulässig. Einem Bau des geplanten WESTWERK Veranstaltungs- und Kompetenzzentrums stünde demnach nichts mehr im Wege. Er muss innerhalb von zwei Jahre nach dem Bescheid beginnen. Was zum jetzigen Zeitpunkt noch fehlt, sind die Unterschriften unter dem Kaufvertrag zwischen der Investorengruppe und der Stadt Bonn.

Die Vertragsmodalitäten sind geklärt,“ gibt sich Thomas Kläser (PA Team), verantwortlich für den wirtschaftlichen Part des WESTWERKs, hoffnungsvoll. „Mit großer Freude haben wir das deutliche Bekenntnis des neuen Oberbürgermeisters zum WESTWERK zur Kenntnis genommen und mit Herrn Sridharan sehr konstruktive Gespräche zur Finalisierung des Kaufvertrages geführt.“

Das WESTWERK-Team begrüßt darüber hinaus die Alleeplanung an der Immenburgstrasse zur Innovationsachse NEWest, deren Preisträger dem WESTWERK einen besonderen Focus widmet, und freut sich auf die weiterführende Zusammenarbeit und Umsetzung in der NEWest-Projektgruppe.

„Das WESTWERK-Kompetenzzentrum ist die perfekte Ergänzung zu den Planungen NEWest, die zu einer Aufwertung des gesamten Bonner Westens führen wird“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille. „Insbesondere die Kultur- und Kreativwirtschaft wird von diesem Angebot profitieren und damit diese Branche in der Bundesstadt befruchten und neue Impulse liefern.” Es ist ein gutes Gefühl, dass das WESTWERK sowohl Wegbereiter für diese spannende Quartiersentwicklung wie auch der Katalysator für die Wachstumsbranchen Kreativwirtschaft und Freizeitgestaltung ist.

Zum Jahreswechsel ist das WESTWERK zudem Teil eines Projektteams geworden, das sich mit der Quartierentwicklung auf dem alten Schlachthofgelände und anliegenden Freiflächen befasst. Anfang Februar werden die Detailplanungen für eine Gesamtprojektierung des Geländes sowohl Politik wie auch Verwaltung vorgestellt. Das WESTWERK wird das Herzstück dieses Projektes auf dem Areal sein und ein Drittel der Fläche belegen.

Ein entsprechendes Gesamtkonzept bietet hervorragende Möglichkeiten, das Quartier in der Weststadt mit noch mehr Leben zu füllen und durch Synergien die WESTWERKpläne positiv zu ergänzen. “Mehr Leben auf dem Alten Schlachthof kann uns alle nur weiterbringen. Wir freuen uns, wenn unsere Initiative nach über drei Jahren tatsächlich dazu führen wird, dass das WESTWERK endlich realisiert wird und gleichzeitig ein konkreter Plan für das Restgelände entsteht, der stimmig, realistisch und attraktiv ist.” sagt Dirk Langenfeld (LIW Agentur) zuständig für den Geschäftskundenbereich im WESTWERK-Projektteam.

Mit großer Freude registriert das WESTWERK-Team das große Interesse nationaler und internationaler Investoren am geplanten Veranstaltungs-und Kompetenzzentrum, welches durch eine mögliche Gesamtprojektierung des Schlachthofs noch weiter verstärkt wurde.

“Es wird nun endlich Zeit, dass es losgeht”, weiß Holger Jan Schmidt (Bonn Promotion Dept.), der den Bereich Entertainment im WESTWERK-Team betreut. “Die Branche scharrt mit den Hufen. Der Bedarf für das WESTWERK ist täglich Thema in Gesprächen und Nachfragen, die uns erreichen. Ganz ehrlich, diese Chance muss Bonn nutzen!”